Neue Corona-Verordnung für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen vom 24.11.2021

Regelungen für vollstationäre Pflegeeinrichtungen (§ 3 CoronaVO)

Zutritt immunisierter Besucher/-innen und externer Personen nur mit max. 24 h altem negativen Antigen-Test (oder max. 48 h altem negativen PCR-Test) gestattet

  • die Regelung gilt für alle immunisierten (vollständig geimpft oder genesen) Besucher/-innen und externen Personen

Zutritt nicht immunisierter Besucher/-innen und externer Personen nur mit max. 48 h altem negativen PCR-Test

  • die Regelung gilt für alle nicht immunisierten Besucher/-innen und externen Personen ab dem 20.12.21
  • die Regelung gilt nur in der Alarmstufe II

Die Durchführung der Tests bleibt für Besucher/-innen kostenlos

  • für die Testung werden weiterhin definierte Zeitfenster festgelegt
  • bei Nichtbesetzung der Teststation ist eine Meldung auf dem Wohnbereich erforderlich, um einen externen Test vorzuzeigen, beziehungweise einen Test durchführen zu lassen 

Zutrittsverbot/Besuchsverbot

  • Personen die,
    • einer Absonderungspflicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus unterliegen oder
    • die typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus (Atemnot, Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) aufzeigen, ist der Zutritt nicht gestattet
  • im Falle der Testverweigerung wird Personen, die nach § 3 Abs. 2 COV KH/P testverpflichtet sind, der Zutritt zur Einrichtung verweigert
  • in der Alarmstufe sind Besuche von nicht immunisierten Personen nur von einer Person zulässig

Generelle FFP2-Maskenpflicht für Besucher/-innen und externe Personen

  • Besucherinnen und Besucher müssen zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner während des gesamten Aufenthalts einen Atemschutz tragen, welcher die Anforderungen der Standards FFP2 (DIN EN 149:2001), KN95, N95 oder eines vergleichbaren Standards erfüllt
  • von der Maskenpflicht befreit sind
    • Kinder unter sechs Jahren
    • Besucher/-innen und externe Personen, die durch ein ärztliches Attest glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer medizinischen Maske aus gesundheitlichen oder sonstigen medizinischen Gründen nicht zumutbar ist

Einhaltung Mindestabstand

  • Besucherinnen und Besucher müssen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten
  • dies gilt nicht für:
    • Ehegatten, Lebenspartner oder Partner
    • Personen, die in gerade Linie verwandt sind
    • Geschwister und deren Nachkommen einschließlich deren Ehegatten, Lebenspartner oder Partnern in Bezug auf die besuchte Person
  • im Bewohnerzimmer von immunisierten Bewohnerinnen und Bewohnern kann auf die Einhaltung des Mindestabstands verzichtet werden

Händedesinfektion

  • Besucherinnen und Besucher müssen vor oder beim Betreten der Einrichtung die Hände desinfizieren

Datenerhebung bei Besucher/-innen und externen Personen

  • gemäß § 8 CoronaVO müssen folgende Daten erfasst werden
    • Vor- und Nachname
    • Anschrift
    • Datum und Zeitraum der Anwesenheit
    • Telefonnummer (soweit vorhanden)

WIR WEISEN DARAUF HIN, DASS WIR KEINE OFFIZIELLE TESTSTELLE SIND UND SOMIT KEIN TESTZERTIFIKAT AUSSTELLEN KÖNNEN!


Café Pauline bis auf Weiteres geschlossen.

Aufgrund der aktuellen Situation bleibt unser Café Pauline für den Mittagstisch und den Cafébetrieb leider geschlossen.


SWT-Umweltpreis

Altenhilfe Tübingen erhält den 2. Jurypreis für das Projekt "Altenpflege trifft Kulinarik"

Essen und Trinken sind menschliche Grundbedürfnisse, sie sind wichtige Bestandteile sozialer und kultureller Identität und spielen eine zentrale Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden.
Die Altenhilfe Tübingen hat sich zur Aufgabe gemacht, bei der Verpflegung der Bewohnerinnen und Bewohner ausschließlich auf frische, saisonale und naturbelassene Produkte aus der Region Tübingen zu setzen. Dafür soll der überwiegenden Teil der Lebensmittel direkt vom Erzeuger bezogen werden. Die Altenhilfe Tübingen stärkt damit die regionalen Anbieter und leistet ihren Beitrag zu einem nachhaltigen Produktionsprozess. Durch den Verzicht auf Fertigprodukte und kurze Lieferwege wird die Energie- und Ökobilanz verbessert. Durch dieses Projekt reduziert die Altenhilfe Tübingen ihren ökologischen Fußabdruck und leistet damit einen wichtigen gesamtgesellschaftlichen Beitrag. Ferner wird die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in hohem Umfang gesteigert, frei nach dem Motto „Essen wie man es von früher kennt – vom Acker auf den Tisch!“

Für dieses Projekt wurde der Altenhilfe Tübingen gGmbH am 17.11.2020 der 2. Jurypreis in der Kategorie "Klima, Umwelt und Natur schützen" im Rahmen der Vergabe des SWT-Umweltpreises verliehen.

Das Preisgeld soll zum Ausbau der regionalen Lieferketten, zur Anpassung der vorhandenen Lagerkapazitäten für Frischprodukte, zur Weiterentwicklung der Fachkenntnisse im Bereich Seniorenverpflegung und für Ausflüge mit der Bewohnerschaft zu den Erzeugerhöfen verwendet werden.