Neue Corona-Verordnung für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen vom 24.08.2021

Regelungen für vollstationäre Pflegeeinrichtungen (§ 3 CoronaVO)

Keine weiteren Beschränkungen der Besucher/-innenzahl pro Tag

  • Es gibt keine Beschränkungen der Besucher/-innenzahl pro Tag und Bewohner/-innen mehr.
  • Zulässig bleiben jedoch Einschränkungen der Besuchszeiten

Zutritt nicht immunisierter Besucher/-innen und externer Personen nur mit max. 24 h altem negativen Antigen-Test (oder max. 48 h altem negativen PCR-Test) gestattet

  • keine Testpflicht besteht nach § 3 Abs. 2 S. 2 CoronaVO für
    • immunisierte Personen mit einem Impf- oder Genesenennachweis
    • Kinder unter sechs Jahren oder nicht eingeschulte Kinder
    • Schüler/-innen vom siebten bis zum 12. Lebensjahr während des regulären Schulbetriebs (nicht in den Ferien)

Die Durchführung der Tests bleibt für Besucher/-innen kostenlos

  • für die Testung werden weiterhin definierte Zeitfenster festgelegt

Generelle MNS-Pflicht statt FFP2-Maskenpflicht für Besucher/-innen und externe Personen

  • unabhängig der Inzidenz sind die Besucher/-innen nur noch zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (MNS) verpflichtet
  • im Freien besteht keine Maskenpflicht mehr, wenn der Mindestabstand von 1,5m eingehalten werden kann
  • von der Maskenpflicht befreit sind
    • Kinder unter sechs Jahren
    • Besucher/-innen und externe Personen, die durch ein ärztliches Attest glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer medizinischen Maske aus gesundheitlichen oder sonstigen medizinischen Gründen nicht zumutbar ist.

Datenerhebung bei Besucher/-innen und externen Personen

  • gemäß § 8 CoronaVO müssen folgende Daten erfasst werden
    • Vor- und Nachname
    • Anschrift
    • Datum und Zeitraum der Anwesenheit
    • Telefonnummer (soweit vorhanden)

Café Pauline bis auf Weiteres geschlossen.

Aufgrund der aktuellen Situation bleibt unser Café Pauline für den Mittagstisch und den Cafébetrieb leider geschlossen.


SWT-Umweltpreis

Altenhilfe Tübingen erhält den 2. Jurypreis für das Projekt "Altenpflege trifft Kulinarik"

Essen und Trinken sind menschliche Grundbedürfnisse, sie sind wichtige Bestandteile sozialer und kultureller Identität und spielen eine zentrale Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden.
Die Altenhilfe Tübingen hat sich zur Aufgabe gemacht, bei der Verpflegung der Bewohnerinnen und Bewohner ausschließlich auf frische, saisonale und naturbelassene Produkte aus der Region Tübingen zu setzen. Dafür soll der überwiegenden Teil der Lebensmittel direkt vom Erzeuger bezogen werden. Die Altenhilfe Tübingen stärkt damit die regionalen Anbieter und leistet ihren Beitrag zu einem nachhaltigen Produktionsprozess. Durch den Verzicht auf Fertigprodukte und kurze Lieferwege wird die Energie- und Ökobilanz verbessert. Durch dieses Projekt reduziert die Altenhilfe Tübingen ihren ökologischen Fußabdruck und leistet damit einen wichtigen gesamtgesellschaftlichen Beitrag. Ferner wird die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in hohem Umfang gesteigert, frei nach dem Motto „Essen wie man es von früher kennt – vom Acker auf den Tisch!“

Für dieses Projekt wurde der Altenhilfe Tübingen gGmbH am 17.11.2020 der 2. Jurypreis in der Kategorie "Klima, Umwelt und Natur schützen" im Rahmen der Vergabe des SWT-Umweltpreises verliehen.

Das Preisgeld soll zum Ausbau der regionalen Lieferketten, zur Anpassung der vorhandenen Lagerkapazitäten für Frischprodukte, zur Weiterentwicklung der Fachkenntnisse im Bereich Seniorenverpflegung und für Ausflüge mit der Bewohnerschaft zu den Erzeugerhöfen verwendet werden.